Chrome vs. Firefox für Unternehmen

Spezielle Versionen der Internet-Browser von Google Chrome und Mozilla Firefox unterstützen Kleinunternehmer, die sich ständig mit der Aktualisierung von Software und Betriebssystemen beschäftigen müssen. Laut StatCounter, einem analytischen Unternehmen, das die Nutzung des Internets verfolgt, hat Chrome einen Marktanteil von fast 33 Prozent und den Internet Explorer zum führenden Browser im Jahr 2012. Firefox erreichte mit etwa 25 Prozent den dritten Platz. Da Chrome und Firefox in verwalteten Umgebungen sehr beliebt sind, ist es eine gute Idee zu sehen, wie sie sich in wichtigen Kategorien zusammenfinden, die für Geschäftsleute von Bedeutung sind.

Geschäftsversionen

Chrome und Firefox haben jeweils eine spezielle geschäftsorientierte Version, die nicht für normale Benutzer gedacht ist. Google Chrome für Unternehmen ist eine spezielle Variante des Browsers, die nur für Administratoren gedacht ist, die das Netzwerk eines Unternehmens verwalten. Chrome for Business kann unter Windows, Mac und Linux bereitgestellt werden. Mozilla bietet eine Version des Extended Support Release des Firefox-Browsers für Organisationen, die erweiterte Unterstützung für Massenbereitstellungen benötigen. Ein erweitertes Support-Modell im Vergleich zu einem herkömmlichen Rapid-Release-Modell ermöglicht Unternehmen einen wesentlich stabileren Browser. Firefox ESR kann auf Windows-, Mac- und Linux-Computern bereitgestellt werden.

Updates und Upgrades

Für Benutzer in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die ständige Firefox-Updates satt haben, gibt Firefox ESR ihnen einen längeren Support-Zeitraum - einen 54-wöchigen Release-Zyklus im Vergleich zu einem traditionellen 6-Wochen-Zyklus -, sodass sie nicht weiter zertifizieren müssen neue Releases oder anderweitig Zeit und Ressourcen für Revisionen. Laut Mozilla ist eine neue Version von Firefox ESR für den 20. November 2012 geplant. Auf der Chrome-Seite bedeutet die Bereitstellung von Chrome for Business einen viel schnelleren Update-Zyklus. Für Chrome for Business muss alle sechs Wochen eine neue Version installiert werden.

Add-Ons und andere Aspekte

Sowohl Google als auch Firefox bieten Add-Ons für Unternehmen an. Mozilla hat eine offizielle Website namens AMO (siehe Ressourcen für Link) für Erweiterungen seiner Software. Seit November 2012 enthält die Website 305 Firefox-Add-Ons für Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Store den Client Customization Kit Wizard, mit dem Administratoren Firefox für Massenbereitstellungen anpassen können. Google wiederum hat den Chrome Web Store für dedizierte, geschäftsorientierte Erweiterungen. Der Laden gibt keine genaue Anzahl von Business-Add-Ons an, aber Google sagt, dass es im Allgemeinen Hunderte von Erweiterungen gibt. Bei Betriebssystemen zum Ausführen dieser Erweiterungen handelt es sich bei Firefox um einen Open Source-Browser. Chrome ist zwar nicht vollständig Open Source, erhält jedoch einen Großteil seines Quellcodes von einem Open Source-Projekt namens Chromium. Google verfügt auch über Chrome-Geräte für den geschäftlichen Gebrauch, beispielsweise das Chromebook, einen Personal Computer, den sowohl Samsung als auch Acer herstellen und das Chrome OS verwenden. Das Chromebook eignet sich gut für mobile Mitarbeiter, die Computer mit langer Akkulaufzeit und ständiger WLAN-Verbindung benötigen. Firefox hat keine zugehörige Markenhardware.

Sicherheit

Sowohl Chrome als auch Firefox bieten Benutzern Schutz vor Phishing und Malware. Diese Browser geben Ihnen sofort eine Warnung auf dem gesamten Bildschirm, wenn Sie verdächtige Websites öffnen. Beide Browser bieten Sicherheitspatches zum Schutz der Benutzer vor Sicherheitslücken. Chrome for Business verwendet Sicherheitsmechanismen wie Safe Browsing und Sandboxing, die Benutzer schützen, indem sie einschränken, was Anwendungen tun können und was nicht. Der Auto-Updater von Chrome ist eine proaktive Maßnahme, mit der sichergestellt wird, dass die Sicherheit eines Unternehmens nicht beeinträchtigt wird.

 

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