Der Unterschied zwischen Rechnungslegung und wirtschaftlichem Gewinn bei Fremdkapital

Fremdkapital kostet eine Firma Geld. Daher ist es für Unternehmer und Manager wichtig, diese Kapitalkosten sowohl im Hinblick auf die Wirtschaft als auch auf das Rechnungswesen zu verstehen. Die Kapitalkosten werden im Rechnungswesen anders gehandhabt als in wirtschaftlichen Berechnungen. Der Unterschied ist erheblich, da die Kosten der geliehenen Mittel nach Eigenkapital und Fremdkapital begrenzt werden, von denen einer teurer ist als der andere.

Berichterstattung

Das Verständnis des Unterschieds zwischen buchhalterischen und wirtschaftlichen Gewinnen im Hinblick auf Fremdkapital beginnt mit dem Wissen, wie Fremdkapital gemeldet wird. Fremdkapital ist eine der Arten, auf die Unternehmen für den täglichen Betrieb zahlen. Eigenkapital ist ein anderes. Unternehmen weisen Fremdkapital als Zinsaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung aus, während das Eigenkapital nicht ausgewiesen wird. Dies erweist sich als bedeutsam, weil Eigenkapital für ein Unternehmen tatsächlich teurer und hinsichtlich der Kosten schwieriger zu berechnen ist. Die Fremdkapitalkosten sind einfach zu berechnen und basieren auf der Restlaufzeit der Schulden.

Profite

Die buchhalterischen und wirtschaftlichen Gewinne variieren hinsichtlich der Kosten in der Art und Weise, wie die Kosten klassifiziert werden. Kosten werden entweder als explizite oder implizite Kosten bezeichnet. Ökonomen verwenden sowohl implizite Kosten in ihren Berechnungen, während Buchhalter nur explizite Kosten verwenden, oder auch solche Kosten, die speziell auf Papier erfasst und verbucht werden können. Implizite Kosten, die von den Volkswirtschaften genutzt werden, umfassen häufig spekulative implizite Kosten, wie etwa die Kosten von Opportunitätsverlust. Da Ökonomen mit mehr Variablen umgehen, sind die Gewinne, die sich aus der Verwendung dieser zusätzlichen Kosten errechnen, in der Regel höher, wenn sie in der Volkswirtschaftslehre erfasst werden, im Vergleich zu den in der Buchhaltung ausgewiesenen Kosten.

Gewichtete durchschnittliche kosten

Der wirtschaftliche Gewinn und der Buchgewinn werden auch vom beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere eines Unternehmens und nicht von den historischen Beteiligungswerten des Unternehmens bestimmt. Dies wird durch die Berechnung der gewichteten Durchschnittskosten bestimmt, was eine ziemlich komplizierte Berechnung ist. Dabei werden die Fremdkapitalkosten mit dem Fremdkapitalanteil der Kapitalstruktur eines Unternehmens multipliziert. Das Ergebnis wird dann zu den Eigenkapitalkosten addiert, multipliziert mit dem Eigenkapitalanteil in der Kapitalstruktur. Das Endergebnis sind gewichtete Durchschnittskosten für jede Aktie des Unternehmens.

Deutung

Die Interpretation von Gewinnen in Wirtschaft und Rechnungswesen ist ebenfalls etwas unterschiedlich. In der Rechnungslegung werden Gewinne lediglich als Vergleich zwischen Kosten und Gewinn interpretiert. Die Zahlen sind unkompliziert und es ist wenig zusätzliche Interpretation erforderlich. In der Volkswirtschaft wird der Gewinn jedoch im Hinblick auf die Marktwertsteigerung oder MVA interpretiert. Der MVA basiert auf dem Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten und Aktien eines Unternehmens. Wenn der Marktwert den Buchwert übersteigt, bedeutet dies, dass das Unternehmen profitabel war.

 

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