Wie Unternehmen Rebrand

Die heutige Produktdifferenzierung hat eine Geschichte, die 1931 auf Procter & Gamble zurückgeht, mit der Einführung eines Konzepts namens Branding und einer Geschäftsstrategie namens Brand Management. Sowohl das Konzept als auch die Strategie haben sich seitdem erheblich weiterentwickelt und sind heute wesentliche Geschäftskomponenten. Branding steht am Scheideweg des Versprechens eines Unternehmens und der damit verbundenen Erwartungen an das Kundenerlebnis. Wenn das Versprechen und die daraus resultierenden Erwartungen nicht mehr synchron sind, bringt Rebranding sie wieder zusammen.

Analysieren

Zeit, organisatorische Änderungen, veränderte Prioritäten und sich ändernde Erwartungen der Verbraucher wirken sich auf das Geschäftsergebnis und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens aus. Interne Unruhen und die sich verändernde Marktdynamik erfordern zwar nicht immer einen so drastischen Schritt wie das Rebranding, doch ist es zumindest notwendig, diese Option in Betracht zu ziehen. Rebranding beginnt mit der Bereitschaft, sich zu ändern und eher früher als später Änderungen vorzunehmen. Weiterhin werden interne und externe Herausforderungen identifiziert, die letztendlich bestimmen, ob Rebranding die bestmögliche Lösung ist.

Planen

Die Planung eines Markenwechsels ist sowohl ein interner als auch ein externer Prozess. Unternehmen schauen nach innen, um Schwächen und Stärken zu bewerten, Probleme zu klären und die Kluft zwischen den aktuellen Wahrnehmungen und der Frage, wie das Unternehmen letztendlich wahrgenommen werden möchte, zu beurteilen. Quantitative und qualitative Marktuntersuchungen zum Wettbewerb und zum Kundenstamm liefern Informationen, die einem Unternehmen helfen, den Markt neu zu bewerten, zu bestimmen, wie das Unternehmen vom Wettbewerb getrennt werden kann, und den Kundenstamm zu überdenken. Der Eintritt in die Gemeinschaft ist während der Planungsphase von entscheidender Bedeutung. Kunden, Geschäftspartner und Branchenexperten können wertvolle Informationen bereitstellen, neue Möglichkeiten eröffnen und vor allem den Rebranding-Prozess entsprechend den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden halten.

Handlung

Aktion beginnt mit dem Endziel und einem Plan, um es zu verwirklichen. Aktionspläne identifizieren die Marktnische, erstellen Teams, weisen Rollen zu und legen einen Zeitplan für die Erledigung von Rebranding-Aufgaben fest. Aktionspläne identifizieren auch jedes Geschäftsproblem, enthalten eine entsprechende Lösung und skizzieren Handlungsschritte zur Vervollständigung. Wichtig ist auch das Design und die Erstellung der Begleitmaterialien, die die visuelle Seite des Rebrandings darstellen. Dazu gehört nicht nur ein neues Logo, sondern auch Visitenkarten, Briefkopf, eine neue Firmenwebsite und Social Media-Seiten.

Starten

Viele Unternehmen testen ein Rebranding, indem sie es zunächst intern oder über einen "weichen" oder ruhigen Start ausrollen. Ein leiser Start führt das Rebranding schrittweise - normalerweise im Verlauf einiger Wochen - mit einer Reihe von Ankündigungen, Ereignissen und Roll-Outs ein, die ein „Buzz“ und ein pikantes Kundeninteresse erzeugen. Im Gegensatz dazu bedeutet ein „harter“ Rebrand-Launch nichts weniger als eine massive, intensive Kommunikation, die sich an aktuelle und potenzielle Kunden, Geschäftspartner und innerhalb der Business-Branche richtet. Eine Pressemitteilung, Print- und elektronische Werbekampagnen sowie Social Media Blitz sind einige Beispiele für Rebrand-Launch-Aktivitäten.

 

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