SAP HR-Konzepte und -Terminologie

Das Modul Human Resources in SAP-Software unterstützt Unternehmen dabei, Mitarbeiterdaten effizienter zu verarbeiten. Mit SAP HR können Unternehmen ihre Mitarbeiterstammdatensätze (z. B. Personalabrechnung, Arbeitszeitpläne und Zugriffsrechte) ordnen und auf sie zugreifen. Dabei stehen Methoden zur Verfügung, die sowohl effizient als auch einfach zu erlernen sind. Wie bei vielen Unternehmenssoftwarepaketen hat SAP HR eine eigene Sprache. Ein Personalfachmann, der mit den Konzepten und dem Jargon von SAP HR vertraut ist, kann alle praktischen Funktionen des Moduls nutzen.

Stammdaten

Ein Schlüsselkonzept in SAP HR ist die Verwaltung von Stammdaten. Stammdaten ist der Begriff, den SAP verwendet, um den grundlegenden Satz von Mitarbeiterdatenpunkten zu beschreiben. Stammdaten können den Namen des Mitarbeiters, die Kontaktinformationen, den Entgeltsatz, den Entgeltzeitraum und die Berufsbezeichnung enthalten und angeben, ob der Angestellte angestellt ist oder stundenweise bezahlt wird. Der Stammdatensatz ist an viele wichtige Funktionen des SAP HR gebunden, beispielsweise an die Personalabrechnung, an die Leistungen und an die Zeitauswertung. Benutzer können auf die Stammdaten vom Bild SAP HR-Stammdaten aus zugreifen.

Infotypen

In der SAP-HR-Datenbank beschreibt ein Infotyp eine Menge einzelner Datenpunkte, die unter die Stammdaten fallen. Zum Infotyp "Persönliche Daten" gehören beispielsweise der Name des Mitarbeiters, das Geburtsdatum und die Sozialversicherungsnummer. Der Infotyp Basisbezüge würde den Lohnsatz, die Zahlungsdauer des Mitarbeiters und den Stundenlohn oder den Lohn des Mitarbeiters umfassen. Der Infotyp Bankverbindung enthält das Bankkonto und die Routing-Nummer des Mitarbeiters für das Senden von Gehaltsschecks durch direkte Einzahlung.

Personalbereich

Das Unterprogramm Personaladministration in der SAP-HR-Software verwendet die Daten des "Personalbereichs", um Abteilungen, Niederlassungen oder andere Unterabteilungen des Unternehmens mit einem vierstelligen alphanumerischen Code darzustellen. Der Personalcode ermöglicht es Personalmitarbeitern, die Abrechnungs- und Arbeitszeitdatensätze für eine bestimmte Abteilung oder Zweigstelle relativ einfach zu überprüfen. Der Infotyp Organisatorische Zuordnung des Stammdatensatzes speichert die Personalvorwahl des Mitarbeiters.

Mitarbeitergruppen

Während der Personalbereich definiert, in welcher Abteilung oder in welcher Niederlassung der Mitarbeiter tätig ist, zeigen die Mitarbeitergruppendaten die Funktionsebene jedes Mitarbeiters. Arbeitnehmergruppen können aktive Mitarbeiter, Auftragnehmer, Praktikanten und pensionierte Mitarbeiter sein. Diese Gruppen können in Untergruppen aufgeteilt werden. Zum Beispiel kann es sich bei aktiven Mitarbeitern um bezahlte oder stundenweise Beschäftigte handeln, bei Auftragnehmern um Installateure, Schreiner und Elektriker. Der Infotyp Organisatorische Zuordnung des Stammdatensatzes speichert die Gruppen- und Untergruppencodes des Mitarbeiters.

 

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