Welche Konsequenzen hat die Überforderung Ihrer Forderungen?

Die Unternehmen melden ihre Forderungen in der Bilanz auf der Grundlage von Buchführungsunterlagen. Unternehmen können Kreditverkäufe tätigen, um Kunden den Kauf von Konten zu ermöglichen und die Einnahmen in Form von Forderungen zu erfassen. Ohne eine ordnungsgemäße Bewertung der Zuverlässigkeit der Kunden könnten Unternehmen ihre Forderungen überschreiben. Überhöhte Forderungen betreffen nicht nur die Bilanz, sondern auch das ausgewiesene Ergebnis und das Eigenkapital. Überhöhte Forderungen haben jedoch keinen Einfluss auf den Cashflow eines Unternehmens, ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Finanzberichterstattung.

Uneinbringliche Forderungen

Unternehmen übersteigen ihre Forderungen, wenn sie den Betrag der möglicherweise uneinbringlichen Forderungen bestimmter Kunden nicht von der Gesamtforderung der Forderungen ausschließen. Nach allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (GAAP) schätzen Unternehmen die Höhe der uneinbringlichen Forderungen auf der Grundlage der Erfahrung und der aktuellen Marktbedingungen, wenn es wahrscheinlich ist, dass einige Kunden ihre Forderungen möglicherweise nicht einlösen. Auf diese Weise vermeiden Unternehmen eine Überforderung der Forderungen, wenn sie sich dazu entschließen, die tatsächlich uneinbringlichen Forderungen abzuschreiben.

Überhöhter Verkehrswert

Durch die Überzeichnung von Forderungen wird die Bilanz eines Unternehmens direkt aufgebläht. Nach GAAP melden Unternehmen Vermögenswerte zu ihren ursprünglichen Anschaffungskosten, bewerten sie jedoch neu und nehmen im Laufe der Zeit Anpassungen vor, basierend auf dem sich ändernden Marktwert eines Vermögenswerts. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden in der Bilanz als kurzfristiger Vermögenswert ausgewiesen, und die Überbewertung der Forderungen führt zu einem unangepassten und somit zu hohen Buchwert der ursprünglich ausgewiesenen Forderungen. Nach GAAP entspricht der Buchwert oder der beizulegende Zeitwert der ausstehenden Forderungen dem Betrag der ursprünglich erfassten Forderungen, abzüglich des Betrags der uneinbringlichen oder zweifelhaften Forderungen.

Understated Bad Debt

Uneinbringliche Forderungen sind unbezahlte Forderungen der Kunden und stellen einen Forderungsausfall für das Unternehmen dar. Aufgrund der Nichtberücksichtigung uneinbringlicher Kundenkonten werden die Forderungsaufwendungen eines Unternehmens zu hoch angesetzt. Solche Forderungsausfälle wären in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens als Abzug vom Umsatz ausgewiesen worden. Die Überbewertung von Forderungen übersteigt somit indirekt den ausgewiesenen Reingewinn eines Unternehmens. Wenn der Reingewinn am Ende eines Rechnungszeitraums für die Gewinnrücklagen geschlossen wird, werden auch die Gewinnrücklagen als Eigenkapital in der Bilanz überbewertet.

Nicht betroffener Cashflow

Unternehmen beziehen sich manchmal auf Forderungen zur Cashflow-Berechnung. Bei der Berechnung der Cashflows auf der Grundlage des Nettoeinkommens müssen Unternehmen beispielsweise einen Anstieg der Forderungen aus dem Nettoergebnis abziehen, da die im Nettoergebnis enthaltenen Forderungen als Umsatz keine liquiden Mittel sind. Es scheint dann so, als würden die überhöhten Forderungen als Abzug vom Nettoergebnis den Cashflow weiter reduzieren. Da jedoch die gleichen überhöhten Forderungen auch in die Berechnung des Nettoergebnisses einbezogen wurden, ist der Nettoeffekt der Übererhebung der Forderungen auf den Cashflow tatsächlich gleich Null.

 

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